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Harninkontinenz - Wenn das Wasser nicht zu halten ist.

Als Harninkontinenz wird der unfreiwillige Verlust von Urin bezeichnet. Über täglichen unwillkürlichen Urinverlust klagen bis 15% Frauen mittleren und höheren Alters. Männer sind nur halb so häufig harninkontinent wie Frauen. Harninkontinenz beim alten Menschen ist der häufigste Grund zur Heimeinweisung.

Das nächtliche Bettnässen kommt hauptsächlich bei Kindern vor. Tatsache ist, dass noch 10% der Siebenjährigen, rund 5% der Zehnjährigen und sogar noch 1 % der Zwanzigjährigen regelmäßig nachts einnässen.

Die Einteilung der Harninkontinenz erfolgt nach den Krankheitszeichen (Symptomen) in Belastungs- (früher Stress-), Drang- und Mischinkontinenz (Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz), Enuresis (unfreiwilliger Urinverlust während des Schlafes) und weitere seltene Formen von Harninkontinenz. Bei allen diesen Inkontinenzformen erfolgt der Urinverlust über die Harnröhre (urethrale Harninkontinenz). Von extraurethraler Harninkontinenz wird gesprochen, wenn krankhafte Verbindungen (Fisteln) der Blase oder Harnröhre zur Scheide oder dem Mastdarm bestehen.

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