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Stuhlinkontinenz - Ein behandelbares Tabu

Verstopfung (fachspr. Obstipation) und Stuhlinkontinenz sind überaus häufig. Nicht selten leiden die Patient/innen unter kombinierten bzw. komplexen Beckenbodenstörungen, die einer interdisziplinären Diagnostik und Therapie bedürfen. Die Stuhlinkontinenz gilt als absolutes Tabu, worüber noch weniger als über Harninkontinenz gesprochen wird.

Bis 7 % der Erwachsenen und bis 5 % der Kinder (Enkopresis) sind betroffen. Als Risikofaktoren gelten Alterserkrankungen wie Störungen der Mobiltät und Demenz. Bis 50% der pflegebedürftigen Patienten sind stuhlinkontinent.

Weitere Risikofaktoren sind Senkungserscheiningen, Darmerkrankungen wie chron. Durchfall, Diabetes und neurologische Erkrankungen (z.B. Schlaganfall) Aufgrund der Vielzahl der Ursachen und der daraus entstehenden Krankheitsbilder ist es erforderlich, unterschiedliche medizinische Fachgebiete in Diagnostik und Therapie mit ein zu beziehen, um eine optimale Therapie zu erzielen.

Eine fachübergreifende Diagnostik und ein interdisziplinär ausgerichteter Behandlungsalgorithmus einschließlich aller notwendigen operativen Eingriffe bieten den Patienten ein breit gefächertes und kompetentes Therapiespektrum. Es gibt inzwischen viele verschiedene Therapieoptionen, wodurch sich in den meisten Fällen die Beschwerden lindern oder heilen lassen und sich die Lebensqualität wieder verbessert.

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