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KOBEC hilft bei kindlicher Stuhlinkontinenz

Wenn ein Kind im 4. Lebensjahr noch eine Windel benötigt, weil es unkontrolliert Kot absetzt, oder wenn ein solches Verhalten über 2 Monate nach dem Sauberwerden wieder auftritt, sollte der Kinderarzt dazu befragt werden. Aber auch beim Säugling und Kleinstkind ist es nicht normal, wenn die Windel mehrfach täglich kleinere Mengen Kot enthält.

Verstopfung (neurovegetative Störungen)

Wenn das Kind Schmerzen am After beim Stuhlgang äußert, liegt meistens eine Verstopfung mit hartem Kot zugrunde, die zu einem Einriss der Haut im After geführt hat. Dies ist ein recht häufiges Ereignis in der Entwicklungsphase, in der ein Kind die Kontrolle über die Schließmuskeln erlernt (Anale Phase). Als Ursache ist oft eine Nahrungsumstellung zu ergründen, zum Beispiel das Abstillen, oder feste Kost mit geringer Trinkmenge.

Angeborene Störung der Nerven (Intestinal-neuronale Störungen)

Manchmal liegt einer solchen Verstopfung aber auch eine angeborene Störung der Nervenversorgung am Darm (Dysganglionose) zugrunde.

Angeborene anatomische Fehlbildung (Myogene Störungen)

Daneben sind auch Fehlbildungen des Afters zu nennen, die manchmal eine Stuhlinkontinenz bedingen, selten auch nach ihrer operativen Korrektur.

Störung der Nervenversorgung (Neurogene Enkopresis)

Selten ist eine Vernarbung am unteren Ende des Rückenmarks als organische Ursache der Inkontinenz auszumachen. Hinweise darauf bestehen, wenn das Kind auch einnässt, Unsicherheiten beim Gehen zeigt und besonders dünne Waden hat.

Psychische Probleme (Psychogene Enkopresis)

Manchmal sind es seelische Ursachen, die beim Kind Angst oder Ärger auslösen ? Das Kind kann diese Gefühle dann nicht mit Worten oder offenem Verhalten ausdrücken, sondern hält den Kot ein und lässt ihn dann in kleinen Portionen in die Hose ab (Stuhlschmieren). Bei manchen Kindern kommt es auch zum Einkoten größerer Kotmengen. Diese Störungen entstehen oft auch bei Schulkindern.

Wie geht es weiter?

In der Regel können wir schonend, mit wenig eingreifenden Mitteln, die Ursache feststellen und die Behandlung einleiten.

Folgende Therapien stehen zur Auswahl

Wenn die Diagnose gestellt ist, bieten sich verschiedene Optionen zur Behandlung an.

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